

Why We Try ergründet, was passiert, wenn Menschen etwas Neues wagen, und wie diese eine Entscheidung zu einem prägenden Wendepunkt im Leben werden kann.

Die Serie erzählt intime und ehrliche Geschichten über Selbsterkenntnis und legt den Fokus dabei auf den emotionalen Aspekt von Sport und Bewegung. Sie fängt echte Momente des Zweifelns, der Motivation, des Kampfes mit sich selbst und des über sich Hinauswachsens ein und zeigt, wie empowernd es sein kann, einfach den ersten Schritt zu tun. Durch den Fokus auf authentische Erlebnisse erweckt "Why We Try" die "Try-it"-Einstellung zum Leben und macht sie so nachvollziehbar und real.

Die Serie erinnert uns daran, dass Sport nicht allein durch Medaillen, Rekorde oder makellose Technik definiert wird. Vielmehr geht es um den Moment, in dem aus der anfänglichen Motivation aktives Handeln entsteht. Jede persönliche Veränderung beginnt mit einer Entscheidung, etwas Neues zu versuchen – angetrieben von Neugier, Mut oder den Lebensumständen. Manchmal triffst du diese Entscheidung voller Überzeugung und Absicht, manchmal leise und fast unbemerkt. Doch hinter jeder Veränderung steht ein entscheidender Moment, der etwas Neues in Gang setzt. Why We Try erzählt die Geschichten hinter diesen Momenten und zelebriert die Menschen hinter den Sportlern.



Früher folgte ihr Leben einem festgelegten Plan mit dem Ziel, eine klassische Karriere zu machen. Ein jahrelanges Studium hatte die Richtung klar vorgezeichnet.
Aber unter der Oberfläche fühlte sich etwas unerfüllt an. Auf dem Papier sah der Weg ganz vernünftig aus – doch er fühlte sich nicht richtig an. Anstatt auf Autopilot zu bleiben, traf Josephine eine mutige Entscheidung: Sie wählte eine andere Richtung.
Ihr Wendepunkt war weder laut noch dramatisch. Es begann mit einer Frage: Wie komme ich dahin, wo ich wirklich sein möchte? Und was will ich wirklich?
Auf der Suche nach Antworten konzentrierte sie sich auf ihr Wohlbefinden und wandte ihren Blick nach innen. Durch Meditation, Atemarbeit und achtsame Bewegung in der Kälte begann sie, sich wieder mit sich selbst zu verbinden – den Lärm der Außenwelt ließ sie hinter sich zurück, um ganz im Moment anzukommen.
Heute begleitet Josephine andere durch diese Erfahrung. Ihre Tage beginnen in der Stille, draußen in der Kälte, mit Meditation, sanftem Yoga und bewusstem Atmen. Von dort aus geht die Reise weiter: Eintauchen ins Eiswasser, Wandern durch schneebedeckte Landschaften und das Genießen der Stille in den Bergen.
Die Kälte bleibt kalt. Du spürst es jedes Mal. Aber der Fokus verschiebt sich – weg von den frierenden Füßen hin zu einem gesunden Leben in der Gegenwart. Atem, Körper und Geist werden miteinander in Einklang gebracht.
Was als persönliche Suche nach Klarheit begann, hat sich zu einer Mission entwickelt: Anderen zu helfen, ihre eigene Klarheit zu finden.

In einer Zeit, in der alles zum Stillstand kam, war Helen von Familie und Freunden isoliert. Sie fühlte sich leer und einsam, abgekoppelt von der Welt um sie herum. Aber inmitten der Stille entdeckte sie etwas, das sie dennoch tun konnte: laufen. Laufen wurde zu ihrer Konstante, gab ihr Struktur und wirkte befreiend.

Schritt für Schritt, Tag für Tag, bewegte sie sich vorwärts – nie wirklich allein, immer begleitet von ihrem Schatten. Was als persönliche Flucht begann, wurde zu etwas viel Größerem. Sie begann ihre Reise mit der einfachen Idee, mit dem Laufen zu beginnen. Drei Jahre und 1.000 Halbmarathons später wurde ihre Leistung mit einem Guinness-Weltrekord gewürdigt.